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Vorträge

Über unsere Reisen und Projekte bieten wir Vorträge mit unseren Fotos und Videos an. Außer einer Spende für den NABU Kreisverband Minden-Lübbecke fallen keine Kosten an. Wenn Sie  Interesse haben, erreichen Sie uns unter: info@nullmebo-naturfoto.de.

 

Im Land der Albatrosse und Pinguine

Eine Fotoreise durch den Südlichen Ozean – von Feuerland aus wurde die faszinierende Tierwelt der Falklandinseln, Südgeorgiens, die Südlichen Orkneyinseln und der Antarktischen Halbinsel besucht.

 

2016_08_22_15h_12_Beitrag_2Das Pantanal und die Iguaçu-Wasserfälle

Wenn der Río Paraguay von Oktober bis März das Pantanal überflutet, steht ein Gebiet von der Größe der Bundesrepublik unter Wasser. In diesem einzigartigen Naturparadies gibt es geschätzt 665 Vogelarten, mehr als im gesamten Europa. Das Pantanal beherbergt das größte Vorkommen von Hyazinth-Aras in Brasilien und es ist ein sehr wichtiges Rückzugsgebiet für den vom Aussterben bedrohten Riesenotter geworden. Unter den etwa 123 Säugetierarten befinden sich der Jaguar  und seine Beutetiere wie Sumpfhirsche und Capybaras, die größten Nagetiere der Welt, die bis zu 70 Kilogramm schwer werden. Der Jabiru, der Riesenstorch, ist das Symbol des Pantanals. Kaimane bevölkern mit 35 Millionen Exemplaren dieses Gebiet.

Die Cataratas do Iguaçu sind die größten Wasserfälle der Welt. Besonders eindrucksvoll sind die Rußsegler, die in der imposanten Kulisse der brasilianischen und argentinischen Wasserfällen des Rio do Iguaçu leben.

Das Insektensterben11-07-2015_10-40-11_41_Hagenburg_

Der Vortrag nimmt insbesondere die große Gruppe der Insekten in den Fokus, die sich im Laufe der Evolution an alle denkbaren Lebensräume angepasst haben und nicht zu ersetzende Ökosystemleistungen erbringen.

Über 28 Jahre wurde die Abnahme der Fluginsekten in Deutschland in Naturschutzgebieten dokumentiert. Weitere Studien belegen diese alarmierenden Erkenntnisse. Welche Rahmenbedingungen müssen geändert werden, was kann und muss auf politischer Ebene passieren, wie kann jeder von uns seine Verantwortung wahrnehmen, um einen Beitrag gegen den Trend zu leisten, damit es im Sommer wieder hörbar summt.

 

20.06.2013_142741_152 Ovenstädt _ocDas Jahr der Störche

Ende 1990 brüteten im Kreis Minden-Lübbecke noch 3 Weißstorchpaare. 30 Jahre Weißstorchprogramm der NRW-Stiftung und das Phänomen einer erstarkende Westzieherpopulation haben dazu geführt, dass es heute 75 Paare sind. Keinem Großvogel kommt der Mensch so ins nest blicken wie den Störchen. Das faszinierende Leben der Weißstörche ist Inhalt des Vortrags.

 

Gryllteiste

Von Papageientauchern, Trottellummen und Gryllteisten

Bilder einer Reise zu den Vögeln Nord-Norwegens  – von Bodø, über die Vogelinsel Røst, die Lofoten bis nach Andøya und Senja

 

 

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Wildbienen, die unbekannten Schwestern der Honigbiene

Es gibt in Nordrhein-Westfalen über 300 Wildbienenarten, von denen nicht wenige auch im direkten Umfeld des Menschen vorkommen. Sie tragen Namen wie Sandbiene, Mauerbiene, Seidenbiene oder Blutbiene – so vielfältige wie die Namen sind auch die Lebensweisen. Von der Honigbiene, die nur mithilfe des Menschen überleben kann, unterscheiden sie sich deutlich. Sie leisten außerdem einen unverzichtbaren Beitrag zur Bestäubung vieler Wild- und Nutzpflanzen.

Doch den Wildbienen geht es zusehends schlechter. Die Intensivierung der Landwirtschaft mit dem Einsatz von Pestiziden, das Verschwinden vielfältiger Strukturelemente und artenreichen Wiesen und Feldrainen macht ihnen das Leben schwer: Mehr als die Hälfte der vorkommenden Arten ist derzeit in ihrem Bestand gefährdet.

Im Vortrag werden einige Arten, ihre Lebensweise und was jeder im eigenen Umfeld tun kann, um Wildbienen zu fördern, vorgestellt.